AuF leben - Seniorenbeirat und VfL wollen ältere Menschen in Bewegung bringen | Aktuelle Nachrichten und Informationen

AuF leben - Seniorenbeirat und VfL wollen ältere Menschen in Bewegung bringen

Gemeinsam ältere Menschen in Bewegung bringen – das ist das Ziel des Projekts „AuF leben“, das auf Initiative des Geesthachter Seniorenbeirats und des VfL Geesthacht jetzt auch in Geesthacht umgesetzt werden soll. „AuF leben“ steht für „Im Alter AKTIV und FIT leben – Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Kommune“ und wurde vom Deutschen Turner-Bund (DTB) gemeinsam mit dem Schleswig-Holsteinischen Turnverband ins Leben gerufen.

„Im Fokus steht die Steigerung körperlicher Aktivität älterer Menschen in der Kommune, die Verbesserung der Bewegungsverhältnisse für ältere Menschen in der Kommune sowie der Aufbau eines kommunalen Netzwerks zur nachhaltigen Verankerung des Themas. Und bei all diesen Themen sind wir als Stadtverwaltung gerne mit im Boot, weil sie wichtig sind für unsere Einwohnerinnen und Einwohner“, sagt Sven Dräger, Leiter des Fachdienstes Jugend, Sport und Kultur im Geesthachter Rathaus, im dem das Thema inhaltlich angesiedelt ist.

Die Förderung des Projektes „AuF leben“ erfolgt mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit. Bereitgestellt werden hierfür 1.500 Euro für 24 Monate. „Seit März 2019 konnten für dieses Projekt diverse Kommunen aus sieben Bundesländern begeistert werden und gute Projektergebnisse erzielt werden“, sagt Sven Dräger.

Seit Juni laufen konkrete Gespräche mit dem Landesturnverband zu „Auf leben“ in Geesthacht. „Nachdem der Seniorenbeirat und der VfL gemeinsam mit dem Landesturnerverband ausgelotet hatten, ist der Seniorenbeirat am 30. Juni 2026 auf die Verwaltung zugegangen und hat um Unterstützung bei dem Projekt gebeten. Der Inklusionsbeauftragte und der Fachdienst Jugend, Sport und Kultur übernehmen hierfür gerne den Auftrag und bilden den kommunalen Vertragspartner ab“, ordnet Sven Dräger die Rollen der verschiedenen Partner ein. Einen Strategieworkshop im September haben dann alle Beteiligten zur genaueren Standortbestimmung und Zielsetzung genutzt: Welche Angebote haben wir für ältere Menschen? An welchen Orten kommen ältere Menschen zusammen? Wo können wir ältere Menschen erreichen? Welche Angebote kann man nutzen, um das Bewegungsangebot für ältere Menschen zu verbessern? Welche Gedanken können weiterverfolgt werden, um das Bewegungsangebot für ältere Menschen zu verbessern?

Wichtig: Kosten entstehen für die Stadt vorerst nicht. „Wir verstehen das Projekt als Auftakt, um auf das Thema ‚Bewegungsangebote für ältere Menschen‘ aufmerksam zu machen. Weitere Maßnahmen sind insofern nicht ausgeschlossen, würden aber stets unter Beteiligung des politischen Willensbildungsprozesses erfolgen“, erklärt Sven Dräger, der zudem betont: „Als Fachdienst Jugend, Sport und Kultur freuen wir uns sehr, dass wir engagierte Akteurinnen und Akteure vor Ort haben, die einen Fokus auf dieses wichtige Thema legen und wir begleiten daher selbstverständlich gerne die verwaltungsseitige Umsetzung sowie die gegebenenfalls notwendige politische Beteiligung.“