Filmvorführung: Zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" geht es ins Kino | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Filmvorführung: Zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" geht es ins Kino

Auf Initiative des Geesthachter Frauenbeirates und der Gleichstellungsbeauftragten Anja Nowatzky ist am 25. November 2026, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, der Film „Nur noch ein einziges Mal“ in unserem kleinen Theater Schillerstraße (kTS, Schillerstraße 33) um 19.30 Uhr zu sehen. „Wir möchten diesen Anlass nutzen, um auf Gewalt in Partnerschaften aufmerksam zu machen und Gespräche über ein Thema anzustoßen, das häufig im Verborgenen bleibt“, erklärt Anja Nowatzky.

Gewalt gegen Frauen beginne nicht immer mit einem einzelnen, klar erkennbaren Vorfall, erklärt Anja Nowatzky. Sie könne sich schrittweise entwickeln und in Beziehungen stattfinden, die nach außen zunächst ganz anders wirken. Betroffene stünden oft vor schwierigen Entscheidungen und erlebten widersprüchliche Gefühle. „Umso wichtiger ist es, genau hinzusehen, Betroffenen zuzuhören und ihnen ohne Vorurteile zu begegnen. Häusliche Gewalt beinhaltet alle Formen körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 256 276 Fälle häuslicher Gewalt bekannt, das sind 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr – davon 70,5 Prozent weibliche Betroffene“, ordnet Anja Nowatzky ein.

„Nur noch ein einziges Mal“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Colleen Hoover und erzählt die Geschichte von Lily (Blake Lively), die in ihrer Beziehung zu Ryle (Justin Baldoni) zunehmend mit Gewalt konfrontiert wird und sich mit den Folgen ihrer eigenen Familiengeschichte auseinandersetzen muss. „Der Film macht sichtbar, wie komplex solche Situationen sein können und wie schwer es sein kann, gewaltvolle Beziehungsmuster zu durchbrechen. Er kann helfen, Warnzeichen und Dynamiken häuslicher Gewalt wahrzunehmen und darüber ins Gespräch zu kommen“, sagt Anja Nowatzky. „Ein Kinofilm ersetzt selbstverständlich keine Beratung, kann aber einen Zugang zu einem schwierigen Thema schaffen und dazu beitragen, dass Gewalt nicht verharmlost wird. Der 25. November erinnert uns daran, dass Gewalt gegen Frauen die ganze Gesellschaft betrifft und dass Prävention, Unterstützung und ein klares Hinsehen Verantwortung aller sind.“

Plätze für den Film können ab sofort auf der Internetseite des kTS reserviert werden. Die Karten werden mit Euro 3 Euro bezuschusst.