Wie blicken verschiedene Generationen auf die ehemalige deutsche Teilung? Existiert die „Grenze im Kopf“ noch und wenn ja, wann macht sie sich bemerkbar? Diese spannenden Fragen diskutieren am 27. Oktober 2026 Vertreterinnen des Seniorenbeirates und des Jugendbeirates der Stadt Geesthacht im GeesthachtMuseum! (Bergedorfer Straße 28). Die Podiumsdiskussion, bei der sich Diskutierende und Zuschauende den verschiedenen Sichtweisen von Zeitzeuginnen und einer Generation, die die Grenze nie erlebt hat, nähern, beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Eingebettet ist der Themenabend in die Ausstellung „Grenzgeschichten – ein geteiltes Land“, die noch bis zum 1. November 2026 im GeesthachtMuseum! zu sehen ist. In der Ausstellung werden Arbeiten von Schülern der Albinus-Gemeinschaftsschule der 9. und 10. Klassen aus Lauenburg gezeigt, die im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2024/2025 den ersten Gruppenpreis des Landes erhielten.
Mit Lauenburg als ehemaligem Grenzort widmeten sich die Jugendlichen der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze; und erarbeiten ein Bild der DDR. Besonders prägend war dabei das Treffen mit einem Zeitzeugen aus. Ihre preisgewürdigten Recherchen haben die jungen Leute in Zusammenarbeit mit der Kulturvermittlerin Eva Ammermann und ihrem Lehrer Janosch Siebenhaar in eine Ausstellung für das Elbschifffahrtsmuseum Lauenburg verwandelt. Mit Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie den Partnerschaften für Demokratie in Lauenburg konnte eine Wanderausstellung konzipiert werden, die nun als Kooperationsprojekt im GeesthachtMuseum! gezeigt wird.
Ergänzt wird die Ausstellung von Beiträgen des Gymnasium Wentorf mit sehr persönlichen Arbeiten aus dem Geschichtswettbewerb 2024, die biografisch geprägte, historische Themen aufgreifen und auf kreative Weise in interaktiven Angeboten aufgearbeitet haben.